Ruhet sanft ihr Lieben, droben gibt’s ein „Wiedersehn“.

Ein trauriges Jubiläum weht auf den heutigen Tag finster hernieder – heute vor 79 Jahren wurde eine Familie mit ihren Kindern in Hamburg ausgelöscht, mit der ich weitläufig verwandt war – eine Verbindung über einen Seitenzweig; demungeachtet doch der Familie zugehörig.

Jene Menschen verstarben beim zweiten Großangriff der Royal Air Force im Rahmen der Operation „Gomorrha“ – 739 Bomber wurden damals eingesetzt, um die totale Vernichtung mittels eines Feuersturmes zu forcieren. In der Tat, eine militärische Meisterleistung – Unschuldige, Zivilisten wie Frauen und Kinder zu vernichten, zu verbrennen. Die Initiatoren und Ausführenden waren eminent stolz auf ihr glorreiches Werk. Wahre Heldentaten zum Feiern und Auszeichnen. Und das leidvolle, brennende und alles verzehrende Schreien verhallte ungehört im allumfassenden Chor des Todes, der menschlichen Kriegsgeilheit, welche aktueller denn je ist. Spezies Mensch. Ein evolutionärer Irrtum. Und wer gedenkt jenen (deutschen) Opfern heute? Wie viele TV Sender werden dieses Datum heute mit Sondersendungen würdigen?

In Gedenken an:

Hans Walther, 12 Jahre
Harald Günther, 8 Jahre
Werner, 5 Jahre

an ihre Eltern und die unzähligen weiteren Opfer.

Ruhet sanft ihr Lieben!

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