Münzfund in der Rheinprovinz

Auf einer Ziegelei bei Kevelaer fand ein Arbeiter beim Graben ein Thontöpfchen, enthaltend circa 300 noch scharf geprägte Gold-, Silber- und Kupfermünzen von nicht geringem Werthe, von welchen viele eine Jahreszahl aus dem 15. und 16. Jahrhundert tragen. In jener Zeit hat an der betreffenden Stelle eine Schanze gestanden, welche von den Kroaten zerstört worden ist.

Unmittelbar in der Nähe zeigt ein Denkmal aus Stein in Form eines Kreuzes dem Wanderer noch die Stätte, wo im Jahre 1630 mehrere hundert Menschen durch die Kroaten ums Leben gekommen sind, woran noch sehr oft durch Auffindung von Überresten menschlicher Körper und anderen Gegenständen erinnert wird.

Vor mehreren Jahren noch ist in der Nähe ein schwerer Cavallerie-Säbel gefunden worden. Muthmaßlich ist das aufgefundene Geld von den Leuten, die zur Zeit, wo jene wilden Horden ihr Unwesen trieben, an der Stelle wohnten, vergraben worden.

Im Jahr 1879.
(Schreibweise original)

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