Goldiges Diebesgut in Altkloster

Wollstein. In der Nacht vom 2. auf den 3. September des Jahres (1834) ist aus dem Wohnhause des Herrn Amtsrath Quoos zu Altkloster, mittelst Einsteigens, eine goldene Repetiruhr mit Emaille-Zifferblatt und arabischen, schwarzen Ziffern, nebst einer goldenen, sogenannten Erbskette, einem goldenen Pettschafte, in welchem sich ein Goldtopas befindet, auf dem in einem mit Helm und Rosenguirlande verzierten Schilde ein Palmbaum und der Buchstabe Q. eingeschnitten ist, so wie einer Berloque von Galanteriegold und ein goldenes Pettschaft, aus welchem der Stein verloren gegangen, entwendet worden.

Indem wir diesen Diebstahl zur öffentlichen Kenntniß bringen, bemerken wir, daß die Thäter, nach den ermittelten Umständen, vier an der Zahl, mit vollständigen Apparaten und bewaffnet den Diebstahl vollbracht und an Entwendung einer Geldsumme von mehr als 1000 Reichsthalern aus einem von ihnen bereits theilweise erbrochenen Kasten nur durch Zufall gehindert sind.

Wollstein, den 4. September 1834

(Schreibweise original).

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