Meldungen aus Ratzebuhr, Pommern. Akt II.

In Anlehnung des Artikels Meldungen aus Ratzebuhr folgt im Anschluß die Fortsetzung. Wie gehabt – handelt es sich um die originale Schreibweise.

Der Handelsmann Isidor Gumpert aus Ratzebuhr, der sich des Betruges schuldig machte, zog sich eine Gefängnißstrafe von vier Monaten zu. Aus dem Jahr 1898

Nach zweitägiger Verhandlung verurtheilte das Schwurgericht (Konitz (Westpreußen)) den früheren Kantor Isidor Littsack aus Ratzebuhr, zuletzt Masseur in Paderborn (Westfalen), wegen wissentlichen Meineides in zwei Fällen zu 2 Jahren 9 Monaten Zuchthaus. Beide Eide sind in der Strafsache gegen den Handelsmann Max Lippmann aus Czersk zu Gunsten des Letzteren geleistet. Aus dem Jahr 1900

Die Wähler der dritten Abtheilung wählten zu Stadtverordneten wieder Rentier Zech, neu Postamtsvorsteher Nitschke. In der zweiten Abtheilung wurde Kaufmann Dornblüth und in der ersten Abtheilung Kaufmann Will wiedergewählt. Aus dem Jahr 1902

Damgarten. Pastor Treichel wird unsere Stadt, in der er mehr als 20 Jahre Seelsorger war, verlassen und die ihm vom Konsistorium übertragene Superintendentur in Ratzebuhr übernehmen. Aus dem Jahr 1903

Eine seltene Doppelfeier beging der Obermeister der Tischlerinnung, Tischlermeister Gustav Scheel. 80 Lebensjahre hatte er mit diesem Tage vollendet und 50 Jahre hatte er als Obermeister die Tischlerinnung geleitet. Die Hand-Werkerkammer für Pommern stellte ihm aus diesem Anlaß einen Ehrenmeisterbrief aus. Aus dem Jahr 1905

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