Die Wollsteiner Schülerruderriege

Zu Beginn des Sommerhalbjahres 1914 bildete sich in Wollstein eine „Schülerruderriege“, bestehend aus fünf Schülern der Untersekunda und jeweils ein Schüler aus der Ober- und Untertertia. Das Rudern mit dem Vierer-Boot und dem Doppelkuller erwiesen sich als treffliches Mittel, um die jugendlichen Kräfte zu entfalten, wie damals konstatiert wurde. “Eine Steigerung der Handfertigkeit, wie sie sich praktischer nirgends zeigen konnte, bewirkte die Arbeit an den Booten, das Ausbessern, das Haus mit dem kleinen Garten“.

Wollsteiner See

Die Leitung über die Ruder-Einheiten übernahm Gesangslehrer König, welche zweimal pro Woche stattfanden. Indessen zeichnete Oberlehrer Dr. Fischer für die Kasse verantwortlich und zusätzlich übernahm er auch die Besorgung des Inventars. Die Schüler kleideten sich für wenig Geld selbst ein – Hose, Hemd und Mütze waren Teil dieser Ausrüstung. Auch wurde für kleinere Ausgaben ein geringer monatlicher Beitrag erhoben. “Vom Herrn Minister der geistlichen und Unterrichtsangelegenheiten waren 100 Mark für Ausbesserungen gütigst zur Verfügung gestellt“. Die Bootsflagge war schwarzweiß, mit einem W in der linken Ecke. Zu dieser Zeit gab es 14 Freischwimmer.

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