Das Zugunglück von Kohlfurt (Schlesien)

Dem von Breslau nach Berlin fahrenden Schnellzuge fuhr gegen 1 Uhr nach Mitternacht auf dem Bahnhofe zu Kohlfurt eine Rangirmaschine in die Flanke. 5 Todte, 3 schwer Verwundete. Materialschaden bedeutend.

Getödtet sind folgende fünf Passagiere:
1) Herr Hermann Schäfer aus Beuthen (Oberschlesien),
2) Herr Apothekenbesitzer Feodor Wiener aus Berlin, Kurstr. 34 35,
3) Herr Gustav (eher Christoph) Friedrich von Kardorff aus Breslau (Sohn des bekannten Abgeordneten Herrn von Kardorff),

4) Herr Rittmeister v. Böhm aus Lyck,
5) Herr Dr. jur. Paul Wolff aus Berlin, Behrenstr. 43 44.

Verletzt, jedoch nicht lebensgefährlich, sind drei Personen, ein Passagier und zwei Bahnbedienstete:
1) Herr v. Koczytzki, Lichterfelde,
2) der Lokomotivführer Tenner aus Breslau und
3) der Lokomotivheizer Zippel aus Breslau.

Das Unglück geschah am 19. Oktober 1891. (Schreibweise original)

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