Tochtermord

Die Kindersterblichkeit war in alten Zeiten stets relativ hoch und ich kenne Fälle, in denen alle 14, 12 oder 10 Kinder eines Paares in jungen Jahren verstarben. Und subjektiv betrachtet, empfinde ich die Kindersterblichkeit bei unehelichen Kindern noch ausgeprägter, doch nur selten fand ich Einträge wie der nachfolgende, wo der traurige Sachverhalt explizit festgehalten wurde.

Im Jahr 1832 wurde ein Mädchen – ungetauft – begraben und der Pfarrer hielt fest, daß es sich um eine „ermordete Tochter“ der unverehelichten Julianne L. handelte. Zudem notierte er: „von der Mutter und Großmutter ermordet“.

Ich will dies nicht weiter bewerten, sie hatten ihre Gründe und doch ist es mehr als traurig, wenn ein kleines und unschuldiges Wesen seines Lebens beraubt wurde.

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