Ein eigentümliches Unglück

Thorn. Ein eigenthümliches Unglück hat sich jüngst in Mocker ereignet. In einer Familie wurde Kindstaufe gefeiert; als Gast wurde auch ein Soldat eingeladen. Dieser stürzte in der Dunkelheit auf dem Hofe in den Brunnen. Auf seine Hilferufe war sofort die Festgesellschaft zur Stelle, eine Leine wurde hinuntergeworfen, der Soldat band sie sich um die Hüfte; schon war er so hoch gezogen, daß man ihn hätte fassen können, da riß die Leine und nochmals stürzte der Soldat in die Tiefe. Hierbei fiel er so unglücklich, daß er das Genick brach und sofort todt war.

So geschehen im Jahr 1894. (Schreibweise original)

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