Besiedlung im Wollsteiner Raum. Teil II.

Der Wollsteiner Pfarrer Heinrich Gerlach hielt im Kontext der Besiedlung von Neu Tloki fest: „Im Jahre 1800 wurde in dem Bezirk des Dominium Widzim ein neues Vorwerk, „Dembowitz“, und eine neue, fast nur mit Evangelischen namentlich aus dem Nassauischen besetzte Kolonie, „Neu Tloki“, errichtet.“

In Anlehnung an Teil I, sei hier an dieser Stelle noch folgendes angemerkt, (Schreibweise original).

Zwar griff die preußische Regierung ein, um der bittersten Noth zu steuern; aber auch die, welche zur Seßhaftigkeit gelangten, fanden sich in vielen Hinsichten enttäuscht und wurden ihres Lebens in der neuen Heimath nicht recht froh. Ihre bescheidenen Mittel waren auf der Reise und bei der Ansiedlung aufgebraucht; inmitten der fremdartigen Umgebung überkam sie das Heimweh: so begann denn eine immer stärker werdende Rückwanderung; meist nach der alten Heimath, zum Theil nach Amerika; viele ergaben sich einem abenteuerlich-vagabondirenden Leben und verstarben auf der Landstraße. Von den etwa 400 Familien mit rund 2000 Personen, welche den Zug nach dem Osten thatsächlich angetreten hatten, verblieb nur etwa der fünfte Theil in Südpreußen. Nachkommen der alten Einwanderer haben sich…

In Anbetracht der Relevanz für Genealogen, die sich für Wollstein interessieren, ist der komplette Artikel ab sofort als PDF-Dokument in der Wollstein-Mailingliste abrufbar.

Der neue Standort der Wollstein-Mailingliste ist hier zu finden: https://groups.io/g/Wollstein

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s