Meldungen aus der Provinz Posen im Jahr 1884.

(Schreibweise original)

1. In den Tagen vom 16. bis 20. April d. J. (1884) wird die Landstraße zwischen Widzim und Kiebel wegen Pflasterungsarbeiten für Fahrwerk gesperrt. Letzteres hat die Verbindung über Klein-Nelke zu nehmen.

2. Dem Pfarrer Böttcher zu Neutomischel ist die Kreisschulinspektion über sämmtliche evangelische Schulen der Diözese Karge und die jüdische Schule in Tirschtiegel übertragen worden.

3. Die evangelische Pfarrstelle zu Hammer-Borui, Diözese Wollstein, mit einem Einkommen von 3000 M. jährlich, neben freier Wohnung, ist in Folge Versetzung des bisherigen Inhabers vakant. Die Besetzung erfolgt nach Maßgabe der Allerhöchsten Verordnung vom 02. Dezember 1874 durch das Königliche Konsistorium in Posen, an welches Bewerbungen binnen sechs Wochen zu richten sind. Posen im März 1884.

4. Dem Pfarrer Illgner zu Friedenhorst ist für die Dauer der Pfarrvakanz in Hammer-Borui die Lokalaufsicht über die evangelischen Schulen dieser Parochie übertragen worden.

5. Ausbruch der Tollwuth unter den Hunden in der Gemeinde Tloki und Ankettung der Hunde in Tloki, Karpitzko, Tlokerhauland, Mlynskerhauland, Ziegelhauland, Neuwidzim, Altwidzim, Adamowo, Klein-Nelke, Neuhof und Komorowo bis zum 06. Juli 1884.

6. Dem amtlich konzessionierten Fleischbeschauer Eigenthümer Rudolph Jaekel zu Guschin ist die Verwaltung des neu gebildeten Fleischschaubezirkes Guschin, bestehend aus den Ortschaften Guschin, Elisabethhof und Eichvorwerk überwiesen worden. Rakwitz im April 1884.

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