Weihnachtliches Gedenken

So fällt es also hernieder, das diesjährige Weihnachtsfest; geboren in dem flüchtigen Moment des Lebens – in Zeit und Raum – in einem Weltgesang, an dem wir temporär partizipieren, für einen Hauch in der Endlichkeit, um dann für immerdar den Altvorderen nach zu reisen, in das vollendete Nichts, welches uns alle sehnsüchtig erwartet. So war es immer und so wird es immer sein, das gleiche alte Lied.

Wenn ich auch an allen Tagen an meine Vorfahren denke und sie mit meiner Forschung ehre und wertschätze, so will ich an dem heutigen Tage ihrer besonders gedenken, in dem ich den Weihnachtsbaum meiner Urgroßeltern hier symbolhaft festhalte und all meinen lieben Ahnen meine tief empfundene Verehrung ausspreche. Und so schließe ich mit zwei Zitaten von Karl May.

„Den Einfluß der Verstorbenen auf ihre Nachlebenden an das Tageslicht zu ziehen, ist rechts eine Seligkeit und links eine Erlösung für beide Teile.

Wer auf seine Verstorbenen verzichtet, der ist nicht wert, daß sie für ihn gelebt haben. Er würde ja dadurch auf sich selbst verzichten, weil er sein Dasein nur dem ihrigen verdankt.“

So sei es. Fröhliche Weihnachten im Zeichen des Friedens.

weihnachten

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