Wollsteiner Alltag, 1751-1754. Bedrückungen und Schulneubau. Teil III.

Im Jahre 1751 wütete in der Umgegend eine verheerende Viehpest und brachte namentlich viele Mitglieder der hiesigen Gemeinde in die drückendste Armut. Am Anfang dieses Jahres erhielt auch Pastor Nickisch einen Ruf als Pfarrer nach Gurske bei Thorn, da er aber mit der Antwort zögerte, ward die Stelle anderweitig besetzt.

Im Jahre 1752 zeigte sich die große Verbitterung der katholischen Geistlichen wieder auf eine besonders bedrückende Weise. Der Propst von Kiebel entzog die evangelische Gemeinde Silz Hauland und der Propst von Siedlec die evangelische Gemeinde Neu Tuchorzer Hauland der hiesigen evangelischen Gemeinde ganz. Der Druck von Seiten der katholischen Geistlichen war überhaupt kaum zu ertragen. Dazu kam noch das Betrübendere, daß in der Gemeinde selbst große Mißhelligkeiten bestanden und der Pfarrer von einzelnen Gliedern die heftigsten Bitterkeiten und Kränkungen erzeigt wurden. Am Anfang des Jahres hatte der Kirchenvater Pätzold sein Amt niedergelegt, und es war an seine Stelle der Tuchmacher-Älteste Johann George Felsch getreten. Beim Schlusse des Jahres dankte auch der Kirchenvater Jäkel ab, und es folgt ihm Herr George Kutzke.

Auch das Jahr 1753 begann wieder mit großen Bedrückungen…

Der komplette Artikel (Teil III) ist im Wollstein-Ordner in der Wollstein-Mailingliste abrufbar.

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