Unterschriften in Kirchenbüchern

Ich habe diverse Kirchenbücher im Laufe der Jahre lesen dürfen. Der Zeitrahmen bewegt sich zwischen 1643 und 1890. In all den vielen Jahren kam es jedoch nur in der Zeit von 1808 bis 1812 vor, daß der Anzeigende eines Todes persönlich unterschrieben hat. Grundsätzlich hat nur der Pfarrer die Feder geführt und in den vier Jahren las ich in der Mehrheit nur, daß der oder die Anzeigenden nicht schreiben konnten. Doch einige wenige waren tatsächlich der Schreibkunst mächtig und machten davon auch Gebrauch – wie folgendes Bild beweist: „…da Heinrich nicht schreiben konnte.“ – Christian Arlt hingegen schon. Dies ist ein Glücksfall für diejenigen Forscher, die einen oder mehrere Vorfahren finden, die damals persönlich unterschrieben haben. Doch vor 1808 oder nach 1812 fand ich derlei nie wieder; freilich kann ich nur für diese Region in der Provinz Posen sprechen. Dennoch, die Unterschrift eines Vorfahren – eine formidable Angelegenheit.

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